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DESCRIPTION:In Zeiten rascher Empörungswellen und zunehmender gesellschaft
 licher Polarisierung wird es immer schwieriger\, das Notwendige zu sagen u
 nd zu verteidigen. Während autoritäre Regime wie die Islamische Republik
  Iran oder China „Moral“ und „Stabilität“ als Vorwand nutzen\, um
  Dissens zu zensieren und Narrative auch in offenen Gesellschaften zu plat
 zieren\, trägt selektive Empörung aus Teilen der digitalen Zivilgesellsc
 haft selbst dazu bei\, dass kritisches Sprechen erschwert oder unmöglich 
 wird.\n Globale Konflikte – von der Ukraine über Israel/Iran bis hin zu
  den Spannungen mit China und den USA – zwingen den Diskurs in starre La
 ger. Komplexität wird durch eine vereinfachte\, moralisch aufgeladene Bri
 lle betrachtet. Viele lagern die Verantwortung für den öffentlichen Disk
 urs an Institutionen wie HateAid oder ähnliche Akteure aus – sei es aus
  Überforderung\, Zeitmangel oder Bequemlichkeit. Doch Demokratie lebt vom
  mündigen Handeln jedes Einzelnen\, nicht von der Delegation an paternali
 stische Strukturen.\n Dogmen\, selektive Lautstärke und ein gut gemeinter
 \, aber letztlich zähmender Paternalismus hinterlassen eine gezähmte Net
 zbewegung. Das „Notwendige“ wird immer schwerer kommunizierbar. Basier
 end auf konkreten Beispielen aus dem letzten Jahr (u. a. der Debatte um Ha
 teAid und transatlantische Sanktionen\, Internet-Shutdowns im Iran und pol
 arisierte Diskurse zu aktuellen Kriegen) knüpft dieser Vortrag direkt an 
 den Talk „Digitalität und Mündigkeit“ von Schoresch Davoodi bei TDF 
 2025 an.\n Wir zeigen\, am Beispiel der internationale Piratenbewegung (Pi
 rate Parties International) versucht hat\, das Sagbare und die Mündigkeit
  des Diskurses aktiv zu verteidigen. Gleichzeitig fragen wir: Wie kann die
  Netzbewegung in Zeiten globaler Konflikte zwischen Freiheit und Autokrati
 e handlungsfähig bleiben\, ohne sich selbst zu zähmen?
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SUMMARY:Digitalität und Mündigkeit – Teil 2: Wenn selektive Empörung d
 as Sagbare unsagbar macht - Schoresch Davoodi\, Babak - BlackLonelyWolf
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