TDF5

TDF5

Seit 2014 - im Jahr nach Edward Snowdens Veröffentlichungen - in der Cryptoparty Tübingen aktiv. Arzt im Ruhestand


Sessions

05-16
12:00
120min
ATARI mit Eliza-Effekt
Uli

Auf einem noch lauffähigem ATARI-Computer MEGA ST2 vom Ende der 80er-Jahre (https://www.atari-computermuseum.de/megast.htm#blt )werden verschiedene Programme aus der Frühzeit der Heimcomputer wie Tetris, Megaroid, Schiffe Versenken, 4 gewinnt etc. gezeigt. Der Computer-Pionier und KZ-Überlebende Jack Tramiel (Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Tramiel ) hatte vor ATARI bereits den C64 Commodore zum Erfolg geführt. Wie bei MACINTOSH und AMIGA-Rechnern wurden vielseitig nutzbare 68000er Microprozessoren benutzt.
( https://de.wikipedia.org/wiki/Motorola-68000er-Familie )
Vorwiegend angenehm fälllt auf: Schlichter übersichtlicher SW-Röhren-Bildschirm, bescheidener Speicherbedarf, akzeptable Geschwindigkeit bei Nutzung einer voluminösen externen Fujitsu-Festplatte von gerade mal 20 MB Kapazität, Kein Generve durch übergriffige Internet-Inhalte. "Beschauliches" Laden der Inhalte vom Floppy-Laufwerk. ... Die Hardware-Verwandschaft ermöglichte damals die Emulation eines teuren MACINTOSH-Rechners auf dem gerade noch erschwinglichen ATARI. Ein besonderes Erlebnis bietet das interaktive ELIZA-Programm, ursprünglich 1966 von Joseph Weizenbaum ( deutsch-US-amerikanischer Informatiker sowie Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker - siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Weizenbaum ) als Simulation eines Psychotherapeutischen Gesprächs programmiert. Der danach benannte Eliza-Effekt wirkt sich heute noch bei den Nutzern von Chatbots wie Chat-GPG aus.
(Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA )

Creativity and Beauty
REBASE
05-16
16:30
120min
Linux-Installations-Workshop
Michael Oldiges, Uli

Auf unseren Computern ist in der Regel das Betriebssystem Microsoft Windows vorinstalliert. Der wachsende Datenhunger von Microsoft (Übertragung vieler Nutzerdaten) sowie das Support-Ende der gewohnten Windows 10-Sicherheits-Updates liefern gute Gründe, sich rechtzeitig nach einer Alternative umzusehen.
Wer nichts macht ist Angriffen aus dem Internet ausgeliefert.
Für neue Windows-Versionen verlangt MICROSOFT in der Regel neuere Hardware. Soll ein noch funktionierender Laptop dann auf den Elektroschrott?
LINUX als kostenfreie Alternative zu Windows mit öffentlich einsehbarem Programm-Code und weniger Ressourcen-Hunger soll im Workshop beim TDF 2026 vorgestellt, getestet und installiert werden. Es gibt - für den Anfänger etwas verwirrend - diverse Linux-Distributionen, die jeweils verschiedene Stärken haben.. Zum Einstieg eignet sich für den Windows-gewohnten Anwender vor allem die intuitiv benutzbare grafische Benutzeroberfläche von Linux-Mint. USB-Sticks mit einem schon von extern lauffähigem Linux-Betriebssystem (Live-System) werden von uns vorbereitet.
Nach dem Einschalten „Booten“ mit Auswahl des USB-Sticks als Startmedium kann man:
1) Linux samt allen möglichen schon enthaltenen Programmen angucken
2) Auf dem vorhandenen - auch älteren - Rechner (einem mitgebrachten Laptop) Linux installieren
Der Zeitbedarf für die reine Installation ist überschaubar.

Digital Literacy and Empowerment
FABLAB